Forschung

 

„Der augenblickliche Stand wissenschaftlicher Erkenntnis erlaubt uns die begründete Aussage, dass Güte und Mitgefühl für das Gehirn sind, was der Atem für das Leben ist“ (Daniel J. Siegel)*

Kurz zusammengefasst sind die Auswirkungen vom Selbstmitgefühl folgende:

  • Deutlich gesteigertes emotionales Wohlbefinden und erhöhte Widerstandsfähigkeit ohne „Nebenwirkungen“ (Neff, 2012)
  • Weniger Stress, Angst und Depression (MacBeth & Gumley, 2012)
  • Weniger Grübeln und Gedankenunterdrückung (Neff, 2003a; Neff et al., 2007)
  • Konstruktiver Umgang mit belastenden Gefühlen, Schwächen und Misserfolgen (Leary et al., 2007; Neely et al., 2009)
  • Motivation von innen heraus nach Misserfolg, um uns weiterzuentwickeln (Breines et al., 2012)
  • Versöhnung mit unseren Schwächen (Leary et al., 2007)
  • Entfaltung unseres Potenzials im Einklang mit unseren Werten, ohne Angst zu versagen (Neff et al., 2005)
  • Leichtere Einhaltung von Diäten (Adams & Leary, 2007)
  • Leichteres Aufhören mit dem Rauchen (Kelly et al., 2009)
  • Mehr emotionale Verbundenheit und Akzeptanz in der Partnerschaft (Neff & Beretvas, 2012)
  • Besserer Umgang mit Konflikten und höhere Zufriedenheit in Beziehungen (Yarnell & Neff, 2012)
  • Schutz gegen Burnout in helfenden Berufen (Barnard & Curry, 2012)
  • Gegenseitige Förderung des Mitgefühls füreinander (Breines et al 2013, Neff & Pommier, 2012)
  • Positive Auswirkungen auf Gehirn, Immunsystem, psychisches Wohlbefinden und Sozialverhalten (Hofmann et al., 2011)
  • Zunahme von positiven Gefühlen, Zufriedenheit, Verbundenheit mit anderen Menschen, emotionale Intelligenz, Glücksempfinden, Optimismus, Weisheit und Neugierde (Barnard & Curry 2011, Neff, 2012)

Weiter Information finden Sie unter:

Kristin Neffs Webseite gibt einen Überblick über Studien über Selbstmitgefühl auf Englisch. Hier stehen die vollständigen Artikel zum Herunterladen zur Verfügung.
http://self-compassion.org/the-research/

CCARE an der Stanford University pflegt eine Forschungsdatenbank über Mitgefühl und Empathie.
http://ccare.stanford.edu/research/

 

*Daniel Siegel ist Professor der Psychiatrie am Zentrum für Kultur, Gehirn und Entwicklung und Leiter des Mindful Awareness Research Center der University of Carlifornia (UCLA).